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    16.02.2018, 21:34 Uhr

    Mit den Gösseln in der Stadt


    Um Simba stadttauglich zu machen, sind wir letzte Woche in die Stadt gefahren. Da ich im Rudel die meiste Erfahrung mit Erziehungsspaziergänge habe, wurde ich als Begleitschutz eingesetzt.




    Unser Stadtrudel wurde komplettiert von Vivi, die auch dringend Stadtluft schnuppern sollte.
    Im Auto saß Vivi vorne und Simba und ich hinten. Die Kleine ist glücklicherweise eine gute Autofahrerin und hampelte während der Fahrt nicht herum – ich glaube, mir ist in dem Alter immer noch ziemlich schlecht geworden.

      
    In der Stadt war es ganz lässig, nette Leute überall und spannende Gerüche.
    Bei den Bronzefiguren waren Vivi und Simba im ersten Moment etwas überrascht, dass der Bronzehund nicht lebendig war, aber nach kurzem Schnüffeln ließen sie ihn cool links liegen.

      
    Als nächstes gingen wir ins Ärztehaus, obwohl keiner krank war. Aber die Mädels sollten glatte Marmorböden und hallende Gänge kennenlernen, was sie allerdings in keinster Weise beeindruckte.

      
    Danach lernten wir eine nette Frau kennen, die trotz der Kälte auf dem Boden hockte und uns einen Becher hinhielt. Simba und ich dachten natürlich, dass sie uns ein paar Leckerchen anbieten wollte, aber die Chefin zog uns weg und legte der Frau einen Euro in den Becher. Wahrscheinlich damit sie für die nächsten Hunde Leckerchen kaufen konnte. Die Frau lächelte und meinte, wir wären „Nice dogs.“

      
    Zwischendurch machten wir immer wieder nette Übungen. Simba absolvierte alles ganz prima, aber sie war auch happy, dass ihr großer Papa, die ganze Zeit an ihrer Seite war.

      
    In der Sparkasse dachte Simba, der Hund in der Scheibe wäre ihr neuer Freund – leider ergab die geruchliche Überprüfung, dass es sich nur um eine Spiegelung handelte.

      
    Zum Schluss stand die Königsdisziplin in der Stadt – die Anbindeübung!
    Jack hat damals als Junghund in dieser Situation minutenlang herum geschrien, so dass die Chefin dachte, das bestimmt jemand die Feuerwehr rufen würde. Ich hingegen habe entspannt ein Schläfchen gemacht, naja, vielleicht habe ich auch nur leise schlotternd brav gewartet.

      
    Simba war ziemlich cool, allerdings saßen Vivi und ich auch direkt neben ihr. Zuhause kann die Minilöwin auch mal ziemlich laut werden, wenn irgendjemand sie in einem Zimmer oder hinter einer Tür vergisst.

    Zum Schluss waren wir noch in der Volksbank. Routiniert machten die Babes Sitz und Platz Bleib -
    ich finde, sie haben sich als Landeier in der Stadt sehr gut bewährt.




    Hoffentlich machen wir noch mehr dieser Ausflüge – die Leckerchenquote ist hoch und von so Junggemüse bewundert zu werden, geht mir runter wie Butter.
    Ich stelle mich als Junghundbegleiter hiermit offiziell zur Verfügung,
    viele Grüße, Euer Carlito